Finden der richtigen Sitzpositioneine Bildgeschichte |
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FALSCH |
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„Ich setze mich so in mein Auto, wie es mir passt und ich mich wohl fühle. Hierbei lasse ich mir von niemandem etwas reinreden.“ Nun ja, grundsätzlich hat der, der dieser Meinung ist, wie sie der Einleitungssatz wiedergibt, schon recht. Diese Aussage würde aber nur zutreffen, wenn dieser Fahrzeuglenker alleine auf der Straße unterwegs wäre, somit keine anderen Personen oder Sachen gefährden und allein im Leben stehen würde – also keine emotionalen und familiären Verpflichtungen hätte. Denn, durch die richtige Position zum Lenkrad, den Pedalen sowie dem Schaltknüppel kann die Sicherheit auf der Straße bereits wesentlich erhöht werden. Wenn sie die nachfolgenden Punkte, für die Einstellung ihres Fahrersitzes beachten, werden sie erkennen, dass ein richtig eingestellter Fahrersitz nicht automatisch „unbequem“ sein muss.
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Nehmen sie in ihrem Auto am Fahrersitz platz: Stellen sie den Fahrersitz mit Hilfe der Sitzhöhenverstellung so ein, dass sie die bestmögliche Übersicht nach allen Seiten haben. |
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| Verschieben sie nun die Sitzfläche soweit nach vorne/hinten, dass sie bei durchgetretenem Kupplungs- & Bremspedal noch einen Winkel zwischen Unterschenkel und Oberschenkel haben (das Bein sollte nicht durchgestreckt sein). Der Grund hierfür ist, dass ein abgewinkeltes Bein, im Falle eines Unfalls (Aufpralles) die Möglichkeit hat, nachzugeben. Im Falle des gestreckten Beines wird diesem die Möglichkeit des Nachgebens genommen. Der leidtragende Bereich ist in diesem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit ihr Becken, da der Beckenknochen die entstehenden Kräfte nicht absorbieren kann und somit bricht. | |||
| Ist die Sitzhöhe und die Pedaldistanz eingestellt, kümmern wir uns um die richtige Einstellung der Sitzlehne. Dies geschieht in Abstimmung mit den Einstellmöglichkeiten des Lenkrades (rauf/runter, vom Körper/zum Körper). Stellen sie die Rückenlehne in eine so aufrechte Position, dass sie mühelos sowohl den Schaltknüppel als auch die wichtigsten Bedienelemente auf dem Armaturenbrett erreichen können. Ist diese Position auch gefunden und eingestellt, strecken sie ihren Arm nach vorne (vorzugsweise den rechten Arm) und legen ihn auf den höchsten Punkt des Lenkrades. Haben sie die richtige Position der Rückenlehne eingestellt, liegt die Handwurzel auf dem Lenkradkranz auf. Somit ist gewährleistet, dass wenn sie das Lenkrad richtig mit beiden Händen halten (nach dem Uhrprinzip ¾ 3) die Arme nicht gestreckt sind, sondern einen Winkel zwischen Ober- & Unterarm bilden. | |||
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Getrieben von der Gurtenpflicht (per Strafandrohung seit 1. Juli 1984) kommen wir dieser Verpflichtung mehr oder weniger nach. Doch gehört der Sicherheitsgurt zu den entscheidendsten, im Auto eingebauten, persönlichen Sicherheitseinrichtungen. Dies nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Airbag. Selbiger kann, wird der Gurt nicht verwendet, zu schweren Verletzungen im Bereich des Gesichtsschädels und des Brustbereiches führen. Es gibt verschiedene Gurtsysteme, die für die Verwendung im Auto angeboten werden (Beckengurt, 3-Punkt-Automatik-Sicherheitsgurt, Hosenträger- oder 4-Punktgurt, 6-Punktgurt). Hier möchte ich mich lediglich auf den 3-Punkt-Automatik-Sicherheitsgurt konzentrieren, da dieses das bereits standardmäßig vom Autohersteller eingebaute Gurtsystem darstellt. Wie sieht dieses Sicherheitsgurtsystem aus: Wie der Name bereits vermuten lässt, verfügt dieses Gurtsystem über 3 Befestigungspunkte (2x im Beckenbereich, 1x im Schulterbereich). Automatikgurt bedeutet nicht, dass sie automatisch beim Einsteigen ins Auto angegurtet werden, sondern dass der Sicherheitsgurt über eine automatisch arbeitende Aufrolleinrichtung verfügt. In dieser Aufrolleinrichtung werden nicht benötigte Überlängen auf einer Spule aufgerollt. Diese Spule lässt in beiden Richtungen Bewegungen zu. D.h. sie öffnen das Gurtschloss, die somit nicht benötigte Gurtlänge wird in die Aufrolleinrichtung zurückgerollt (andernfalls würde der Gurt irgendwie im Auto herumliegen und sich verwickeln, verdrehen, usw.). Wollen sie jedoch den Gurt in die andere Richtung ziehen, müssen sie dies behutsam und langsam machen, da sonst die Gurtarretierung greift. Hierbei handelt es sich um das Sicherheitssystem, welche Sie im Falle eines Unfalls am Sitz festhält. Damit der Sicherheitsgurt seinen „Job“ bestmöglich ausüben kann, sind ein paar Punkte zu beachten: Der Gurt darf nicht verdreht sein, d.h. er muss flach geführt werden. Der Beckengurt muss fest gezogen werden. Durch dieses Festziehen wird verhindert, dass der Körper, im Falle eines Aufpralls, unter dem Beckengurt durchrutschen kann (tragisches Beispiel für einen nicht richtig festgezogenen Beckengurt ist der Formel 1 Weltmeister Jochen Rindt)
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Ein letzter Tipp zum Abschluss: Es gibt kein Auto, welches über keine Heizung verfügt. In diesem Wissen ziehen sie keine dicken Kleidungsstücke während der Autofahrt an oder öffnen sie dicke Jacken, sodass der Sicherheitsgurt am Körper anliegt (BILD). Dies deshalb, da sie wichtige Zentimeter, die der Gurt aufgrund der dicken Kleidungsstücke zu spät den Körper hält, herschenken. Diese verschenkten Zentimeter können den Unterschied zwischen verletzt und unverletzt ausmachen. |
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